Aktuelles

 

Juni 2017: Windpocken

Die Erkrankungszahlen für Windpocken steigen laut Robert Koch Institut. 2016 wurde 25.122 Fälle gemeldet, das sind knapp 2500 mehr als im Vorjahr, besonders in den Bundesländern mit niedriger Impfquote wie Bayern. Vermehrt erkranken auch altersgemäß noch ungeimpfte Säuglinge, die in Gemeinschaftseinrichtungen von älteren ungeimpften Kindern angesteckt werden. Rund 1000 Kinder und Jugendliche müssen jährlich wegen komplikationen der Erkrankung stationär behandelt werden.

Juni 2017: Computerspielabhängigkeit

Laut DZSKJ/DAK 2017 besteht bei 8,4% der männlichen und 2,9% der weiblichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12-25 Jahren eine Computerspielabhängigkeit. Das Bundesministerium für Familie gibt auf der Seite www.schau-hin.info Ratschläge.

Januar 2017: Norovirus

Bei einer Norovirus Infektion ist der plötzliche Beginn, mit starker Übelkeit und mehrfachem Erbrechen aus zuvorigem Wohlbefinden heraus, typisch. Das Erbrechen dauert meist über 8-12 Stunden an, Fieber und Durchfall sind eher selten. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu achten, gründliches Händewaschen reduziert das Ansteckungsrisiko.

Oktober 2016: Infektzeit

Die besten vorbeugenden Maßnahmen sind: regelmäßiges Händewaschen, Meiden größerer Menschenansammlungen in Innenräumen, ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

Juli 2016: Resilienz

Laut Prof. Petermann von der Universität Bremen "verhindern Eltern die Entwicklung der Resilienz (Widerstands-/Bewältigungsfähigkeit), wenn die Anstrengungsbereitschaft eines Kindes zu wenig in der Erziehung gefördert und das "Sich-Wohlfühlen" des Kindes zu stark betont wird. Häufig ist zu beobachten, dass das Aushalten und Bewältigen von Enttäuschungen und Langeweile im Familienalltag zu kurz kommt und in der Folge davon, schwere, aber durchaus altersgemäße Anforderungen nicht an das Kind gestellt werden. "

Juni 2016:

"Wir bekommen zu viel von dem, was wir wollen und zu wenig von dem, was wir brauchen." Jesper Juul

April 2016: Kinder sollten Kopfbälle beim Fußball meiden

Eine aktuelle Untersuchung bei high-school Sportlern in den USA zeigt, daß insbesondere wiederholte, stärkere Erschütterungen des Kopfes zu bleibenden geistigen Einschränkungen führen können.

März 2016: Apps zur Ernährung bei Kleinkindern und Schwangeren

Informationen zur gesunden Ernährung und zu Bewegung finden Sie in folgenden Apps: vom Kompetenzzentrum für Ernährung  bietet die App "Schwanger & Essen" Ernährungs- und Bewegungstipps für Schwangere. Das Netzwerk Gesund ins Leben hat die App " Baby & Essen" entwickelt und jetzt mit der App "Kind & Essen ergänzt.

Februar 2016: Kopfschmerzen bei Jugendlichen

Die Münchner MUKIS Studie hat gezeigt, daß 12-19jährige Gymnasiasten mit 80% am häufigsten von Kopfschmerzen betroffen sind. Wichtig ist das Erkennen von auslösenden Faktoren (z.B. Schlaf-, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, Muskelverspannung) und deren Vorbeugung. Das zusätzliche Erlernen von Entspannungsverfahren und gegebenenfalls die rechtzeitige medikamentöse Schmerzlinderung können eine Chronifizierung verhindern. Weitere Informationen unter www.initiative-schmerzlos.de

Januar 2016: Bedeutung von Schlafmenge und -qualität für Kinder und Jugendliche

Während des Schlafes laufen neben der körperlichen Erholung wichtige Vorgänge für die Verarbeitung des Erlebten und die Abspeicherung des Erlernten ab. Jede zu wenig geschlafene Stunde beeinträchtigt dies und kann auch nicht 1:1 durch Mehrschlaf am Wochenende nachgeholt werden. Oft wird das Einschlafen durch die vorherige Nutzung elektronischer Medien hinausgezögert und das Verfestigen wertvoller Gedächtnisinhalte damit durch eine Art Überschreibung behindert. Wichtig sind also vor dem rechtzeitigen Einschlafen zu Ruhe führende Rituale und ggf. das Wiederholen von Schulstoff, den man dann "im Schlaf lernt".

Januar 2016: Vitamin D

Gegebenenfalls jetzt an das Auffüllen der Vitamin D Speicher denken.

November 2015: Vitamin D

Weitere Studien weisen auf die Bedeutung von Vitamin D auch außerhalb des Knochenstoffwechsels hin. Vitamin D wird durch UV-Strahlung in der Haut aktiviert, bei hohen Sonnenschutzfiltern und in den Wintermonaten ist dies nicht möglich. Die Aufnahme über die Nahrung ist unzureichend. Sind die Speicher nicht gut gefüllt, kan es besonders zwischen Januar und April und besonders bei Jugendlichen zu stark erniedrigten Spiegeln kommen.

Oktober 2015: Zarte Zucchini für empfindliche Babys, Informationen des blogs bambiona

Wenn der Zeitpunkt für den ersten Brei gekommen ist, wollen viele Eltern ihn selber kochen. Diese Entscheidung bringt viele Vorteile mit sich, da damit die absolute Kontrolle über die Zutaten gewährleistet ist. Im Interesse der Gesundheit des Babys empfiehlt es sich, möglichst biologisch erzeugte Produkte zu verwenden. Wenn diese dann noch regional angebaut wurden, ist einetop Qualität garantiert. Das Gemüse ist dank kurzer Transportwege wirklich frisch und enthält noch alle wertvollen Vitalstoffe, die der kindliche Organismus für seine Entwicklung braucht.

Frisch geerntet vom Balkon Ob Möhre, Brokkoli, Pastinake oder Kürbis, alle diese Sorten lassen sich hervorragend für die erste Kinderkost verarbeiten. Im Sommer jedoch sollten zarte Zucchini die erste Wahl sein. Sie sind mild im Geschmack, stuhlregulierend und ausgesprochen leicht verdaulich. Auch Kinder, die ein besonders empfindliches Verdauungssystem haben, vertragen sie gut. Wer einen Garten oder einen Balkon besitzt, kann sie zudem problemlos selber anbauen und immer erntefrisch verarbeiten. Die Zubereitung ist völlig unkompliziert und auch von Eltern zu bewältigen, deren Kochkenntnisse eher bescheiden sind.

Das Grundrezept:

Verwenden Sie für den Babybrei Zucchini (http://www.bambiona.de/thema/babybrei-zucchini) Exemplare mit fester und unbeschädigter Schale. Dieses Gemüse wird gewaschen, geschält und in kleine Würfel geschnitten. Mit einer geringen Wasserzugabe werden die von Natur aus schon stark wasserhaltigen Zucchini langsam weich gedünstet. Mit einem Pürierstab lässt sich aus dem garen Gemüse dann schnell ein cremiger Brei herstellen. Wichtig: Babybreie werden grundsätzlich nicht gesalzen, gezuckert oder gewürzt, darauf weist http://www.bambiona.de/thema/babynahrung hin. Für die zarten Geschmacksnerven Ihres Kindes sind sie auch ohne diese Zugaben köstlich. Sie werden es erleben. (Text: B. Zimmermann)

September 2015: Zecken

Durch milde Winter überleben mehr Zecken und sind auch länger im Herbst aktiv. Zum Schutz vor Borreliose, Kinder täglich nach entsprechenden Aufenthalten im Freien absuchen und ggf. Zecke kurzfristig entfernen.

August 2015: Sonnenschutz

Kinderhaut ist dünner, als die von Erwachsenen. Man weiß, daß gerade die Anzahl der Sonnenbrände im Kindesalter, das spätere Hautkrebsrisiko beeinflusst.

Juni 2015: Reiseapotheke

Für den Urlaub empfielt es sich folgendes für die Kinder dabei zu haben: Saft/Zäpfchen/Tabletten gegen Fieber und Schmerzen, Nasenspray, Elektrolytlösung bei Durchfall, Milchsäurebakterien/Hefen gegen Durchfall, Fieberthermometer, Verbandsmaterial.

Mai 2015: Vitamin D

Dreimal wöchentlich sollten für 15 Minuten die unbedeckten Arme und Beine von der Sonne beschienen werden, um ausreichend Vitamin D zu produzieren. Sonnencremes ab einem LSF von 8 verhindern die Produktion, es muss also ein vernünftiger Weg zwischen Sonnenbrandvorbeugung und Vitamin D Mangel gewählt werden.

April 2015: Ernährung im ersten Lebensjahr

Das Netzwerk "Gesund ins Leben" hat eine App entwickelt, die Eltern Informationen über die Ernährung während der Säuglingszeit vermittelt. Die App "Baby & Essen" ist kostenlos erhältlich.

März 2015: Masern

In Berlin gibt es in diesem Jahr bereits mehr Masernerkrankungen als im gesamten letzten Jahr deutschlandweit. Die Masern sind eine schwere Erkrankung mit hohen Komplikationsraten. Ein kompletter Impfschutz besteht erst nach zwei Impfungen. Auch alle nach 1970 geborenen Erwachsenen, die weder zweimal geimpft sind, noch die Krankheit durchgemacht haben oder es nicht wissen, sollten sich impfen lassen. So werden auch die Säuglinge/Krippenkinder, die noch nicht geimpft werden konnten und andere nicht impffähige Personen, mit geschützt.

 

 Februar 2015: Influenza

Derzeit kommt es, wie jahreszeitlich üblich, zu erhöhten Zahlen von Grippe-Erkrankungen. Bei Kindern können neben Fieber und Krankheitsgefühl auch Bauchschmerzen im Vordergrund stehen. Weitere Informationen unter www.rki.de

Januar 2015: HPV Impfung

Die Auswertung der Daten der letzten Jahre hat gezeigt, daß bis zum Alter von 14 Jahren zwei Impfungen zur Grundimmunisierung gegen HPV (humanes Papillomavirus) ausreichend sind. Später sind drei Impfdosen nötig. Eine Impfung ist ab 9 Jahren möglich.

 

Dezember 2014: Zur Ruhe kommen

Weniger ist mehr. Sie können für sich selbst entscheiden, was Sie an Weihnachtstrubel mitmachen möchten.

10. November 2014: Vortrag im Bürgersaal Gräfelfing

Von 20.00-21.00 Uhr findet ein Vortrag über Entspannungsverfahren, Hypnotherapie und HypnoBirthing statt. Anmeldung über die vhs Würmtal.

Oktober 2014: Kursgutscheine

Die Teilnahme an Kursen kann auch als Gutschein verschenkt werden.

September 2014: ARD-Mediathek: "Heilen mit Hypnose"

Die Reportage mit dem Untertitel "Die Macht der inneren Bilder" wird derzeit auf Phoenix gezeigt (http://programm.ard.de/?sendung=2872512686627797) und kann auch auf youtube angesehen werden (https://www.youtube.com/watch?v=uuVn7NaJ7Zw).

September 2014: Verstärkerfaktoren spielen wichtige Rolle bei allergischem Schock

Für das Auftreten einer schweren allergischen Reaktion (Anaphylaxie) sind neben der Sensibilisierung auf ein Allergen sogenannte Kofaktoren wichig. Dazu gehören beispielsweise körperliche Anstrengung, Infekte, Alkohol oder nichtsteroidale Antiphlogistika.

Juli 2014: Schnelleres und erholsameres Schlafen durch Hypnose

Die Schweizer Universitäten in Zürich und Fribourg konnten in einer Studie bestätigen, daß durch eine Hypnotherapie - wie bereits bekannt - die Zeit bis zum Einschlafen deutlich verkürzt werden kann. Zudem konnten Sie zeigen, daß der Schlaf auch erholsamer wird, da der Anteil an Tiefschlafphasen um 80% anstieg.

Juni 2014: Sonnenbrand

Kinder haben eine dünnere Haut und können nicht so schnell Melanin (Pigment) produzieren. So erleiden sie schneller Sonnenbrände, von denen bereits mehr als zwei im Kindesalter, unabhängig von anderen Faktoren, das Risiko für eine spätere Hautkrebsentstehung erhöhen. 80% der Sonnenmenge, die man in Laufe des Lebens abbekommt, fallen auf die ersten 18 Lebensjahre. Sorgfältiger, angemessener Schutz mittels Aufenthalt im Schatten, Sonnencreme oder Kleidung mit UV-Filtern ist daher bei Kindern besonders wichtig.

Mai 2014: Eröffnung Hypnosetherapiepraxis

Herzlich willkommen in meiner zusätzlichen Praxis für Hypnosetherapie in Planegg! www.hypnosetherapie-wuermtal.de

April 2014: Zunehmende Zahl an Masernerkrankungen in München

Bereits mehr als 30 Masernerkrankungen wurden dieses Jahr in München gemeldet. Im März besonders viele. Bei dem Großteil der Erkrankten handelt es sich um Säuglinge und Kleinkinder.

März 2014: Kinderunfälle

Laut der aktuellen Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes versterben jährlich in Deutschland ca. 400 Kinder an den Folgen von Unfällen. Bedeutend hierfür sind unter anderem folgende Bedingungen:

Das Gesichtsfeld ist bei Kindern unter 12 Jahren seitlich um ca. 30% eingeschränkt.
Geschwindigkeit kann von Kindern unter 4 Jahren nicht eingeschätzt werden.
Bei einem 5-Jährigen ist die Reaktionszeit doppelt so lang wie bei einem Erwachsenen.

Januar 2014: Neuveröffentlichung:

Notfälle und Krankheiten bei Säuglingen und Kindern. Vorbeugen - Erkennen - Behandeln.

Bei amazon ist dieses Buch von mir als Kindle Version oder mit einer kostenlosen App für z.B. iPad/iPhone erhältlich. Es bietet kompaktes, umfassendes und vielfältig anwendbares Wissen für alle, die mit Kindern zu tun haben. Als download auf Ihrem Gerät ist es immer dabei und schnell zugreifbar.

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Dezember 2013: 80% der Münchner Gymnasiaten leiden regelmäßig unter Kopfschmerzen

An der LMU vermutet man als Ursache hierfür die Wechselwirkung zwischen Streß/Bewegungsmangel und Verspannung der Nackenmuskulatur. Die Wechselwirkung führt zu Veränderungen im Hirnstamm und begünstigt die Entstehung von Kopfschmerz. Gegensteuern kann man mit ausreichender, abwechslungsreicher Bewegung, Entspannungsverfahren, TENS.

 

November 2013: Infektvorbeugung durch Nahrungsmittel

Scharfstoffe in Nahrungsmitteln sind keimhemmend und reduzieren die Erregerzahl im Bereich der Haupteintrittspforte Nasen-Rachenraum. Verwenden Sie daher nach Möglichkeit beim Kochen z.B. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Meerrettich, Radieserl, Kresse, Kapuzinerkresse etc.

 

September 2013: Masern

In diesem Jahr gibt es wieder besonders viele Masernerkrankungen. Bis zum Juli wurden bereits 1200 Erkrankungsfälle gemeldet, das entspricht dem Sechsfachen des gesamten letzten Jahres. Knapp die Hälfte der Erkrankten waren Erwachsene, in 88% der Fälle war überhaupt keine Masernimpfung erfolgt. Wichtig ist daher der rechtzeitige komplette Impfschutz durch zwei Impfungen, sowie die empfohlene Impfung aller nach 1970 geborenen Erwachsenen, die weder geimpft sind, noch die Krankheit durchgemacht haben. So werden auch die Säuglinge/Krippenkinder, die noch nicht geimpft werden konnten, mit geschützt.

 

August 2013: Bewegung und Medien bei Jugendlichen

Nach aktuellen Daten nutzen unter den 11-17-jährigen die Mädchen im Durchschnitt 2,7 Stunden, die Jungen durchschnittlich 3,8 h täglich audiovisuelle Medien, 1/3 der Jungen und 1/5 der Mädchen mehr als 5 Stunden.. Nur 28,2% der Jungen und 17,3% der Mädchen in der selben Altersgruppe sind an den meisten Tagen der Woche körperlich aktiv.

 

Juli 2013: Zecken:

Kinder nach dem Aufenthalt im Freien regelmäßig, besonders in warm-feuchten Hautfalten, nach Zecken absuchen und diese möglichst rasch durch gerades Herausziehen mittels einer Zeckenkarte, -zange oder Pinzette entfernen. Auf eine nach 1-2 Wochen auftretende, sich ausbreitende Rötung an der Stichstelle achten (Borrelien werden frühestens nach 10-12 Stunden Saugdauer übertragen), bzw. auf FSME Symptome (Fieber, grippale Symptome, Nackensteifigkeit, Kopfweh, Bewußtseinsstörung...) achten.

 

Juni 2013: Weitere Ausbreitung der Masern in München

Mittlerweile gibt es seit April 220 gemeldete Erkrankungen (im Vorjahr nur 7 insgesamt). Besonders betroffen sind Jugendliche und junge Erwachsene, gefährdet Säuglinge, die aufgrund ihres Alters noch nicht geimpft werden konnten. Zum eigenen Schutz und um eine weitere Ausbreitung zu verhindern sollten Kinder zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat und nochmals mit mind. 4 Wochen Abstand bis zum 24. Lebensmonat geimpft werden. Erwachsene, die nach 1970 geboren sind und die Krankheit weder durchgemacht haben, noch zweimalig geimpft sind, sollten ebenfalls zum Impfen gehen.

 

Juni 2013: Reiseapotheke

Denken Sie in der warmen Jahreszeit an einen ausreichenden Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und auch Überhitzung (z.B. Auto!) und an eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Die Reiseapotheke sollte als Grundausstattung enthalten: Medikament zur Fiebersenkung, Schmerzlinderung, Entzündungshemmung (z.B. Ibuprofen oder Paracetamol); Nasentropfen/-spray; Medikament gegen Durchfall/Elektrolyte, Verbandsmaterial, Desinfektionsspray.
Überprüfen Sie rechtzeitig vor Reisebeginn den Impfschutz und halten Sie je nach Reiseland Vorsichtsmaßnahmen bezüglich einer Infektion ein (z.B. nur Gekochtes/Geschältes essen, regelmäßiges Händewaschen mit Seife, Moskitonetz).

 

Mai 2013: Steigende Zahl an Masernerkrankungen

Momentan kommt es wieder zu einer zunehmenden Zahl an Masernerkrankungen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Sowohl bei der beeinträchtigenden Erkrankung an sich kann es zu Komplikationen wie der gefürchteten Gehirnentzündung und bakteriellen Superinfektionen durch die Unterdrückung des Immunsystems kommen, als auch Jahre nach der Erkrankung, besonders bei einer Erkrankung im Säuglingsalter, kann eine entzündliche Zerstörung des Gehirns einsetzen, die nicht aufzuhalten ist. Kinder sollten gemäß den Empfehlungen der STIKO im Alter von 11-14 Monaten und nochmals bis zum Ende des zweiten Lebensjahres mit einem Mindestabstand von vier Wochen geimpft werden. Erwachsene, die nach 1970 geboren sind und die Erkrankung nicht durchgemacht haben bzw. ausreichend geimpft sind, sollten zum eigenen und zum Schutz der noch ungeimpften Säuglinge die Impfung baldmöglichst nachholen. Auch bei älteren Kindern ist ein Impfbeginn oder eine Auffrischung jederzeit noch möglich.

 

Mai 2013: Bessere Schulleistungen durch Balancieren:

In einer Studie mit 8000 Zweitklässlern zeigte sich bei vielen Kindern ein verminderter Gleichgewichtssicnn. Diese Kinder waren in den Fächern Deutsch und Mathematik deutlich schlechter als ihre Mitschüler.

April 2013: Vitamin D

Die Vitamin D Speicher sind nach dem Winter leer. Die Bildung erfolgt hauptsächlich durch die Umwandlung von Vorstufen durch UV-Bestrahlung in der Haut. Möglich ist dies aufgrund des Sonnenstandes nur zwischen April und September. In dieser Zeit wird empfohlen, zweimal pro Woche unbedeckte Arme, Beine und Kopf (bei Kindern über 1 Jahr) in der Zeit zwischen 10.00-15.00 Uhr für 5 - 30 Minuten bescheinen zu lassen. Natürlich muss hier hinsichtlich einer Sonnenbrandvermeidung der Hauttyp berücksichtigt werden. Säuglinge sollten, da Sie der Sonne nicht entsprechend ausgesetzt werden sollten, Vitamin D in Tablettenform zu sich nehmen.

 

März 2013: Kalorienaufnahme durch Getränke

Softdrinks enthalten viel Kalorien und begünstigen dadurch die Entstehung von Übergewicht. Aber auch vermeintlich gesunde Fruchtsäfte sind kalorienreich und sollten daher nur in begrenztem Maße getrunken werden. Fruchtnektare und Fruchtsaftgetränke enthalten fast keinen Saft, dafür aber große Mengen von Zucker. Zur Vermeidung einer übermäßigen Kalorienaufnahme durch das Trinken, was bei kleinen Kindern auch zu einer Gedeihstörung mit Untergewicht führen kann, da sie dann nicht mehr ausreichend essen, sollten Wasser, ungesüßte Tees und dünne Saftschorlen bevorzugt werden. Erhöhter Fruchtsaftkonsum kann bei Kindern mit Fruchtzuckerunverträglichkeit zu Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall führen.

 

Februar 2013: Infektvorbeugung

Durch den langen gemeinsamen Aufenthalt in Innenräumen werden vermehrt Krankheitserreger ausgetauscht. Vorbeugend sollte auf ausreichende Bewegung im Freien, Kneipp-Anwendungen oder Sauna und eine ausgewogene Ernährung (mit keimhemmenden Scharfstoffen wie in Zwiebel, Knoblauch, Kresse, Rettich, Radieschen, Senf, Meerrettich, Ingwer...) geachtet werden. Auf warme Füße achten, da sonst die Infektabwehr herabgesetzt ist, weil sich gleichzeitig die Blutgefäße an den Schleimhäuten der Atemwege zusammenziehen.

 

Januar 2013: Beikost

Die Beikost sollte bei Säuglingen zwischen Beginn des 5. und Beginn des 7. Lebensmonats eingeführt werden. Zum Einen wir dann die Versorgung mit ausreichender Energie und bestimmten Nährstoffen knapp, zum Anderen senkt ein frühzeitiger Beikostbeginn (möglichst noch unter fortgesetztem Stillen) nach neuen Daten das Risiko für eine Allergieentwicklung oder eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Kein Lebensmittel ist aus allergievermeidenden Gründen grundsätzlich im ersten Lebensjahr mehr verboten. Da die Geschmacksprägung sehr früh stattfindet, ist es günstig, abwechslungsreiche Lebensmittel anzubieten und einen hohen Süßegrad zu vermeiden.

 

Dezember 2012: Magen-Darm-Infekte

Die Hauptsaison der Magen-Darm-Infekte hat wieder begonnen. Beste Vorbeugung ist das regelmäßige Händewaschen mit Seife. Im Erkrankungsfall auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (Elektrolytlösungen, Tee mit Traubenzucker). Wenn das Kind Appetit hat, darf es das aus seiner Normalkost haben, was es möchte (nicht zu fett- oder zuckerhaltig). Bei Anzeichen für eine Austrocknung (trockene Schleimhäute, dunkle/tiefliegende Augen, eingesunkene Fontanelle beim Säugling, stehende Hautfalte, trockene Windel, Gewichtsabnahme, Apathie) den Arzt aufsuchen.

November 2012: Bewegung und Kinder verlängern das Leben

Eltern können sich gleich doppelt über neue Studienergebnisse freuen: Zum einen verlängern bereits 30 Minuten tägliche Bewegung im Alltag ( wie z.B. zügiges Gehen, Treppe steigen, Fahrrad fahren) die Lebenserwartung um mehrere Jahre. Zum anderen bewirkt das Zusammenleben mit Kindern ein gesünderes und längeres Leben (möglicherweise unter anderem durch den regelmäßigen Krankheitserregerkontakt). Was kann Eltern also besseres passieren, als von Ihren Kindern in Bewegung gehalten zu werden?

Oktober 2012: Läuse

Typischerweise nach den Sommerferien tritt in den Kindergärten und Schulen gehäuft Läusebefall auf. Die Läuse krabbeln von Haar zu Haar, sie können nicht springen und werden nur äußerst selten über Kleidung und Gegenstände übertragen. Sie sind kein Zeichen mangelnder Hygiene. Nach der ordnungsgemäßen Anwendung eines Läusemittels ist der Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen wieder möglich. Wichtig ist aber ein sorgfältiges und mehrfaches Auskämmen der Haare mit dem Läusekamm, da die an den Haaren festgeklebten Eier (Nissen) nicht abgetötet werden und deshalb mechanisch entfernt werden müssen. Nach 8-9 Tagen muß eine zweite Behandlung mit dem Läusemittel, welches die Atemwege der Läuse verstopft, erfolgen, um eine möglicherweise doch noch aus einer übersehenen Nisse geschlüpfte Laus zu erwischen, bevor sie die Geschlechtsreife erreicht und wieder beginnt Eier zu legen.

September 2012: Vorsorgeuntersuchung J1:

Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren sollten nicht die Chance der Jugendvorsorge J1 versäumen. Hierbei bietet sich den Jugendlichen die Gelegenheit mit oder ohne Begleitung der Eltern medizinische Fragen zu besprechen. Themen wie Ernährung, Bewegung, Medienverhalten, Sozialkompetenz, Suchtprävention und mehr werden angesprochen und natürlich erfolgt auch eine körperliche Untersuchung sowie Überprüfung des Impfstatus.

 

Juli 2012: Johanniskrautöl/Rotöl

Johanniskraut:

Blüht ab Ende Juni, um Johannis herum. Das echte Johanniskraut (Tüpfelkraut) hat in den Blättern winzige Poren, die sichtbar werden, wenn man sie gegen das Licht hält.
Innerlich eingenommen hat sich Johanniskraut zum Stimmungsausgleich und bei leichter bis mittelgradiger Depression bewährt.

Rotöl:

Das Rotöl wird äußerlich angewendet bei Verbrennungen/Sonnenbrand, Muskel-, Wachstums-, Nervenschmerzen, zur Wundheilungsförderung und bei manchen Ekzemen.

Herstellung:

Bei gutem Wetter pflückt man die oberen 10 cm des blühenden Krautes, möglichst wenn auch bereits Samenkapseln gebildet sind.
Das Kraut wird  vollständig mit Oliven- oder Sonnenblumenöl übergossen und an einen sonnigen Platz gestellt. In der ersten Woche erfolgt die Bedeckung nur mit einem Küchentuch oder Stoffstück.
In den folgenden 3-4 Wochen wird der Behälter fest verschlossen und täglich durchgeschüttelt.
Das Öl hat inzwischen die Wirkstoffe des Johanniskrautes aufgenommen und sich rot verfärbt.
Filtern Sie das Öl ab und stellen Sie es dunkel und kühl, so hält es ungefähr ein Jahr.

 

Juni 2012: Masern in Europa auf dem Vormarsch

Seit 2009 hat sich die Zahl der Masernerkrankungen in Europa vervierfacht. Die bereits für 2010 für Europa geplante Ausrottung rückt aufgrund der Impfmüdigkeit weiter in die Ferne, der amerikanische Kontinent hat dies bereits erreicht. Im Rahmen der Masernerkrankung kann es zu einer Gehirninfektion kommen, auch Jahre später können im Körper verbliebene Viren eine fortschreitende, unheilbare Gehirnentzündung verursachen. Durch die für mehrere Wochen nach der Erkrankung bestehende Immunschwäche sind bakterielle Infektionen eine typische Komplikation.Masern sind hochansteckend, ein Schutz besteht nach zwei Impfungen.

Mai 2012: Vorsicht mit Knopfzellbatterien z.B. aus Spielzeugen

Nach dem Verschlucken von Knopfzellbatterien kann es, sofern diese an einer Stelle der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes hängen bleiben, zu Schäden bis hin zur Durchlöcherung dieser kommen.

Ebenfalls besondere Vorsicht ist geboten beim Verschlucken starker Spielzeugmagnete. Werden diese zeitversetzt hinuntergeschluckt kommt es durch die Anziehung zur Unterbrechung der Blutzufuhr in den dazwischenliegenden Darmschlingen.

April 2012: Gefahrenquelle Lauflernhilfe

Mit Lauflernhilfen erreichen Kinder hohe Geschwindigkeiten, einen größeren Bewegungsradius, können umstürzen und lernen später laufen. Daher sind sie in vielen anderen Ländern wegen der Unfallgefahr verboten.

März 2012: Lebenserwartung steigt bereits durch 15 Minuten Bewegung pro Tag

Schon ab einer Viertelstunde leichter körperlicher Aktivität täglich sinkt die Zahl von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Diabetes mellitus und bösartigen Tumoren. Für eine wirkungsvolle Krankheitsvorbeugung werden wöchentlich mindestens 150 Minuten leichte oder 75 Minuten anstrengende körperliche Anstrengung empfohlen. Zudem sollte für einen guten Schlaf-Wach-Rhythmus, zur Vitamin D Produktion und zur Stimmungsaufhellung auf ausreichend Sonnenlicht geachtet werden.

Februar 2012: Neue Meldepflicht

Für die Erkrankungen Windpocken, Mumps, Röteln und Keuchhusten wurde vom Deutschen Bundestag eine Meldepflicht durch Ärzte und Krankenhäuser an die Gesundheitsämter beschlossen.

 

Januar 2012: Kinderlähmung (Polio) weiter abnehmend

 

Die Ausrottung der Kinderlähmung durch die Impfung rückt näher, jetzt ist auch Indien frei von Erkrankungen. Dauerhaft treten Infektionen nun nur noch in Afghanistan, Pakistan und Nigeria auf.

Dezember 2011: Kinetisches Taping

Über Muskeln, Bändern, Sehnen oder Schmerzpunkten werden in bestimmter Anlegetechnik spezielle elastische Tapebänder angebracht. Über 4-7 Tage hinweg führen diese zu einer Gewebe-, Nerven- und Lymphstimulation und können so beispielsweise Schmerzen lindern, Muskeln entspannen oder stimulieren, Gelenkfunktionen unterstützen oder Fehlstellungen entgegenwirken.

27. Oktober 2011: Grippeimpfung

Kinder und Erwachsene, die gegen Grippe (Influenza) geimpft werden sollten, sollten jetzt einen Termin vereinbaren um rechtzeitig einen ausreichenden Schutz aufzubauen.

14.Oktober 2011: Rückenschmerzen immer häufiger auch bei Kindern

Deutlich weniger als die Hälfte der Jugendlichen erreicht die empfohlene tägliche Stunde Bewegung, der Medienkonsum nimmt immer weiter zu. Wichtig wäre mindestens dreimal pro Woche eine 30minütige puls- und atembeschleunigende Ausdauerbewegung wie schwimmen, joggen, zügiges Gehen oder radeln. Wer sich viel bewegt lernt außerdem leichter und kann sich besser konzentrieren

 

12. September 2011: Schlauer durch Handschrift

Norwegische Wissenschaftler haben herausgefunden, daß beim Schreiben per Hand - im Gegensatz zum Tippen an der Tastatur- wichtige Regionen im Gehirn aktiviert werden

10.August 2011: Masern

Die Zahl der Masernerkrankungen in München/Bayern nimmt weiter zu. Bis Mitte Juni waren dieses Jahr in Deutschland 1296 Erkrankungen gemeldet, das sind mehr als im gesamten Jahr 2010. Besonders gefürchtet ist die Gehirnentzündung bei Masern. Empfohlen wird auch eine Impfung für nach 1971 geborene Erwachsene mit unbekannter oder nicht stattgefundener Impfung oder nicht durchgemachter Erkrankung.

9. Juni 2011: EHEC

Erreger und schwere Krankheitsverläufe mit Nierenversagen und Auflösung der roten Blutkörperchen und Blutplättchen sind nicht neu, Ausmaß und Betroffene der derzeitigen Infektion allerdins schon. Bisher waren von den ca. 70 Erkrankungsfällen pro Jahr hauptsächlich Kinder betroffen. Der für die derzeitigen Infektionen ( >400 Fälle) verantwortliche EHEC Typ betrifft vorwiegend erwachsene Frauen. EHEC (enterohämorrhagischer Escherichia coli) führt nach 2-10 (durchschnittlich 3-4) Tagen zu blutigen Durchfällen, bei denen Sie sofort den Arzt aufsuchen sollten. Ca. 1 Woche später kann es zum Auftreten eines HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom = Nierenversagen und Platzen von Blutzellen) kommen. Die Übertragung von EHEC erfolgt auf direktem oder indirektem Weg als Schmierinfektion durch den Kot infizierter Tiere (vornehmlich Rinder, Schafe, Ziegen). Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich. Rohmilch, rohes Fleisch, und mit infiziertem Fäkaldünger belastetes Gemüse oder Wasser, sowie erkrankte Personen sind somit mögliche Infektionsquellen. Behandelt wird entsprechend der Beschwerden, eine Gabe von Antibiotika ist nicht angezeigt, da es dadurch zum vermehrten Freisetzen der von den EHEC Bakterien gebildeten Giftstoffe käme.

Mai 2011: Zecken

Kinder täglich, auch am behaarten Kopf, absuchen. Zecke möglichst schnell entfernen, da das Übertragungsrisiko für Borrelien mit der Dauer des Saugens steigt (unter 10-12 Stunden keine Übertragung). Gerades Herausziehen mit Zeckenzange oder Zeckenkarte. Bei Auftreten einer Rötung nach 1-2 Wochen Arzt aufsuchen.